Neue Möbel, Lacke und Klebstoffe können in den ersten Monaten flüchtige Stoffe abgeben, die sensible Atemwege belasten. Durch regelmäßiges Lüften mit Querstrom, schonende Trockenreinigung und die Auswahl emissionsarmer Produkte verringerst du diese Belastung. Babys reagieren auf Gerüche schneller, daher sind neutrale Oberflächenbehandlungen, kürzere Reinigungszeiten und ausreichende Auslüftphasen zentrale Bausteine einer entspannteren, geruchsarmen Wohnumgebung.
Feiner Staub lagert sich auf Tischkanten, Regalböden und Armlehnen ab, wird bei jeder Bewegung aufgewirbelt und gelangt in die Luft. Ein feuchtes Mikrofasertuch bindet Partikel zuverlässig, ohne zusätzliche Duftstoffe freizusetzen. Staubwischen von oben nach unten verhindert erneutes Aufwirbeln. Kombiniere das mit einem HEPA-Filter im Staubsauger, um Partikel einzufangen, bevor sie Babys Spielflächen erreichen oder Allergiker erneut reizen.
Intensiv parfümierte Reiniger überlagern Geruchswahrnehmungen, können jedoch Atemwege reizen und Kopfschmerzen auslösen. Besonders im Kinderzimmer und rund um Polstermöbel empfiehlt sich parfumfreie, konservierungssparsame Pflege. Achte auf klare Deklaration, meide unnötige Zusatzstoffe, setze auf milde Tenside und gründliches Nachlüften. So bleiben Oberflächen sauber, ohne dass Duftwolken Babys Schlaf stören oder bei Allergikern Reaktionen provozieren.